Fragen & Antworten

Eine Auktion oder Versteigerung ist nicht alltäglich. Gerade KFZ-Versteigerungen sind oft nur für Gewerbetreibende zugänglich. Damit Sie als Bieter oder Besucher aber wissen was Sie erwartet, haben wir den folgenden Fragen-& Antworten-Katalog zusammengestellt.

Sollten Sie Fragen haben, die Sie in anliegender Auflistung nicht finden, zögern Sie nicht uns einfach anzusprechen. Wir beantworten gerne Ihre Fragen.

Was wird versteigert?

Grundsätzlich kommen bei uns alle Arten von KFZ zur Versteigerung. Vom Quad oder Roller, über PKW, Wohnwagen oder Wohnmobile bis hin zum LKW oder Boot.

Woher stammen die Gegenstände, die zur Versteigerung kommen?

Die zur Versteigerung kommenden Pfandgegenstände stammen aus unserem eigenen KFZ-Pfandhaus. Dies sind Pfandgegenstände, die nach Ablauf der Vertragslaufzeit nicht mehr ausgelöst wurden. Zusätzlich kommen aber auch freiwillig eingelieferte KFZ zur Versteigerung, z.B. von Händlern oder Privatpersonen. Die Waren sind aber klar deklariert, so dass erkennbar ist, ob es sich um eine „Pfandversteigerung“ handelt oder um eine „freiwillige Versteigerung“.

Unterschied "Pfandversteigerung" und "Freiwilliger Versteigerung"

Fahrzeuge die mit "Pfandversteigerung" gekennzeichnet sind, stammen aus unserem KFZ-Pfandhaus. Dies sind Fahrzeuge die durch den Kunden nicht mehr ausgelöst und abgeholt wurden.

Wie das Wort "freiwillige Versteigerung" schon sagt, handelt es sich bei diesen Fahrzeugen um freiwillige Einlieferungen. Dies können KFZ von Händlern oder Autohäusern sein, aber auch von Privatpersonen, die über den Weg der Versteigerung Ihr Fahrzeug vermarkten wollen.

Gibt es Garantie?

Bei öffentlichen Versteigerungen ist das gesetzliche Gewährleistungsrecht grundsätzlich ausgeschlossen.

Wird eine freiwillige Garantie übernommen, wenn zum Beispiel noch Herstellergarantie besteht so bleibt diese erhalten. Sollte dies der Fall sein weisen wir dieses aber explizit aus.

Kann die Mehrwertsteuer ausgewiesen werden?

Bei den Pfandgegenständen kann keine Steuer ausgewiesen werden. Bei den freiwilligen Einlieferungen ist die Steuer jedoch teilweise ausweisbar. Wir geben dies aber je Fahrzeug explizit an.

Was bedeuten die Nummern, die den Fahrzeugen zugewiesen sind?

Dies ist die eindeutige Nummer des Fahrzeugs im Auktionskatalog. In der Regel sind diese Nummern fortlaufend und beginnen mit „1“. In der Regel wird an der Auktion auch in dieser Reihenfolge versteigert, außer es wird am Versteigerungstag anders bestimmt.

Da bis zur Auktion Pfandgegenstände noch ausgelöst werden können, oder Einlieferer Ihren Gegenstand zurückziehen können, kann es sein, dass einige Nummern nicht mehr am Tag der Auktion zum Aufruf kommen.

Eine Katalognummer ist plötzlich nicht mehr verfügbar. Warum?

Im Auktionskatalog werden die Fahrzeuge nach fortlaufender Nummer präsentiert.

Es kommt vor, dass ein Einlieferer seinen Versteigerungsauftrag zurückzieht. Das Fahrzeug wird dann nicht mehr an der Auktion teilnehmen. Die Katalognummer wird dann herausgenommen. Bei der Versteigerung wird diese Nummer dann übersprungen und kommt nicht mehr zum Aufruf.

Kann jeder mitbieten?

Es handelt sich bei uns um öffentliche Auktionen, d.h. jeder kann mitbieten. Voraussetzung ist aber, dass Sie sich dazu im Auktionsbüro registriert  haben. Dafür benötigen Sie einen gültigen Personalausweis, oder gültigen Landespass mit gültiger Meldebescheinigung. Sie erhalten dann eine eindeutige Bieternummer.

 

Sind Sie gewerblicher Bieter, legen Sie im Auktionsbüro bitte Ihre Gewerbeanmeldung und bei juristischen Personen zusätzlich auch einen Handelsregisterauszug vor.

Kann ich bieten wie ich möchte?

Bei unseren Auktionen wird in Schritten zu je 100 Euro geboten. Höhere Gebotsschritte sind aber jederzeit möglich. Bei geringen Verkaufspreisen kann es auch kleinere Gebotsschritte geben, z.B. 50 Euro. Wir geben dies aber vorher bekannt.

Wann erhalte ich den Zuschlag?

Wenn Sie Höchstbietender sind und nach dreimaligem wiederholen Ihres Gebotes durch den Auktionator kein höheres Gebot folgt, erhalten Sie den Zuschlag.

Was bedeutet „Zuschlag unter Vorbehalt“?

Der Einlieferer kann einen Preis festlegen den er mindestens für sein Fahrzeug erzielen möchte (den Mindestpreis). Der Aufrufpreis kann unter Umständen darunterliegen und der Mindestpreis wird bei der Versteigerung nicht erreicht. Sollte dies geschehen wird „unter Vorbehalt zugeschlagen“. Der Auktionator wird dann darauf hinweisen.

Der Einlieferer hat dann die Möglichkeit dem „Untergebot“ zuzustimmen oder nicht. Dies klären wir im Anschluss an die Auktion, so dass Sie wissen, ob Sie den Zuschlag erhalten haben oder nicht.

Was bedeutet Aufgeld?

Dies ist die Auktionsgebühr, die auf den Zuschlagspreis hinzugerechnet wird. Ein Beispiel. Sie ersteigern ein KFZ für 10.000 Euro. Bei einem Aufgeld von 5% können Sie das Fahrzeug dann für 10.500 Euro mitnehmen.

Wie hoch ist das Aufgeld?

Unser Aufgeld beträgt 5%. In dieser Summe ist die Mehrwertsteuer bereits enthalten und wird auf der Rechnung auch gesondert ausgewiesen. Bei sehr hohen Verkaufspreisen kann es ein reduziertes Aufgeld geben. Im Auktionskatalog wird dies dann aber vorab angegeben.

Wie erfolgt die Abrechnung?

Haben Sie einen Zuschlag erhalten, kommen Sie bitte im Anschluss an die Versteigerung in unser Auktionsbüro. Wir rechnen in der Reihenfolge der Zuschläge ab. Haben Sie mehrere Zuschläge erhalten, rechnen wir diese in einem Vorgang mit Ihnen ab. Sie müssen nicht mehrfach ins Auktionsbüro kommen.

Muss ich bar zahlen?

Ja, alle Preise sind bei uns Barzahlungspreise. Wir akzeptieren keine EC- oder Kreditkarten. Auch Schecks, oder bankbestätigte Schecks werden nicht angenommen.

Wir akzeptieren jedoch am Auktionstag Bar-Anzahlungen in Höhe von 10%. Den Restbetrag erwarten wir binnen 3 Tagen ebenfalls in Bar oder durch Überweisung auf unser Konto.

Bitte beachten Sie jedoch: Sollten die Zahlungen nicht innerhalb von 3 Tagen bei uns eingegangen sein, so werden wir diese gerichtlich einklagen. Das KFZ wird in diesem Fall bei der nächsten Auktion erneut angeboten! Die dadurch anfallenden Mehrkosten werden Ihnen ebenfalls berechnet.

Wann kann ich das Fahrzeug abholen?

Zahlen Sie die volle Zuschlagssumme sowie das Aufgeld in bar, können Sie das KFZ am gleichen Tag zusammen mit allen Papieren mitnehmen. Ansonsten müssen die Fahrzeuge innerhalb von 3 Tagen unter Vorlage des Abholscheins abgeholt sein.

Muss ich das Fahrzeug selbst abholen?

Nein, derjenige der unseren Abholschein vorlegt, kann die Ware abholen. So können Sie auch einen Dritten (z.B. Spedition) mit der Abholung beauftragen. Beachten Sie aber, dass die Ware innerhalb von 3 Tagen abgeholt sein muss.

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